Der Venloop in den Niederlanden ist ein mehrtägiges Event mit verschiedenen Läufen und Wanderungen. Vom Lauftreff Hagen-Emst waren wir mit 8 Teilnehmenden beim Halbmarathon angemeldet, der am Sonntag, dem 29. März 2026 den Abschluss der Veranstaltung bildete. Claudia R., Friederike, Judith, Kira, Ralf D., Roland K., Christian und Stefan haben sich auf den Weg nach Venlo gemacht.

Vollzählige Gruppenbilder von uns beim Venloop gibt es leider nicht. Die Anreise hat uns allen große Spontanität abverlangt und sich völlig anders als geplant entwickelt. Nicht zuletzt aufgrund der Empfehlung des Veranstalters hatten wir uns entschlossen, zumindest das letzte Stück von Viersen nach Venlo mit der Bahn zu fahren, um dem prognostizierten Verkehrschaos in Venlo zu entgehen. Wer konnte damit rechnen, dass dies offenbar wohl die Allermeisten der Startenden so entschieden haben?
In Viersen ist es nur einem Bruchteil der Wartenden gelungen, noch in den überfüllten Zug zu gelangen. Also mussten wir auf verschiedenen Wegen das Ziel erreichen. Glück im Unglück: Die Shuttle-Parkplätze in Venlo waren doch nicht überfüllt – es haben ja (fast) alle auf die Bahn gesetzt.
Immerhin sind die Lauftreffler noch rechtzeitig zum Start (teilweise just in time) eingetroffen, so dass wir wenigstens den Lauf trotz/in vollen Zügen genießen konnten.


Aber nun zum Lauf: Gut 11.000 Startende hatten sich in der Startzone entlang des Julianaparks aufgestellt und fieberten dem Start des Halbmarathons um 14:00 Uhr entgegen. Bei sonnigen 11 °C und nur vereinzelten Wolken waren die Laufbedingungen an diesem letzten Märzwochenende ideal.


Entlang der gesamten Strecke herrschte Volksfeststimmung. Auch durch die Vororte reihten sich die Zuschauer aneinander, die alle Laufenden unermüdlich anfeuerten. An musikalischer Begleitung wurde ebenfalls nicht gespart. Von Lautsprechern im Vorgarten, über DJs bis zur Blaskapelle wurde ein weit gefächertes Programm präsentiert. Uns wurde ordentlich eingeheizt und diese einzigartige Atmosphäre hat uns vom Start bis ins Ziel begleitet.
Folgende Zeiten wurden erzielt: Stefan 1:38:37 h, Friederike 1:52:44 h, Christian 1:58:57 h, Judith 2:08:01 h, Roland K. 2:09:12 h, Ralf D. 2:22:59 h, Claudia R. 2:29:11 h, Kira 2:42:38h.

Eine Wiederholung im nächsten Jahr ist nicht ausgeschlossen. Bleibt nur noch abzuwägen, ob wir für die Anreise aufs Auto setzen, oder doch wieder die Bahn nehmen. Was passiert, wenn alle, die dieses Jahr negative Erfahrungen mit der Bahn gemacht haben, nächstes Jahr mit dem Fahrzeug anreisen? Fortsetzung folgt…